Peter Sasse: Die Wahrheit über Mutter Teresa

Kunde: MusketierVerlag

„Die Angst vor der Frohen Botschaft“ – der christliche Glaube auf dem Prüfstand

Bremen, 14. April 2016 – Die Institution Kirche steht seit Jahren unter keinem guten Stern. Zu Recht, wie Autor Peter Sasse findet. Gerade in Hinblick auf die Heiligsprechung Mutter Teresas im Herbst dieses Jahres wird es Zeit, den Menschen bisher Geglaubtes und nie Hinterfragtes aufzuzeigen – fundiert, kritisch und schonungslos gibt Sasse mit seinem Erstlingswerk einen Einblick in die Kirche, wie es so noch keiner getan hat.

Interessant, wissenswert und spannend, aber auch erschreckend und gruselig – das sind die Inhalte, mit denen sich Peter Sasse in seinem Buch „Die Angst vor der Frohen Botschaft“ befasst. Dabei möchte er mit seinem ersten Sachbuch weder gegen die katholische Kirche aufhetzen noch Christen ihren Glauben absprechen. Vielmehr ist es dem Autor ein Anliegen, aufzuklären und anzuregen, sich mit der Institution sowie der Geschichte einmal genau auseinanderzusetzen und kritisch zu hinterfragen. So vermittelt das Sachbuch anhand wenig beachteter biblischer Inhalte, kirchlicher, früher nur Theologen zugänglicher Dokumente sowie vieler Zeitzeugnisse mit Quellenangaben ein leicht verständliches, theologisches und kulturhistorisches Wissen.

Dabei beleuchtet Sasse sowohl das Alte als auch das Neue Testament mit all seinen Facetten – von den Mythen um Jesus über die Widersprüchlichkeit der Glaubenslehre bis hin zur Frauenverachtung, dem schändlichen Verhalten der Kleriker, Völkermorden sowie der Annahme, Mutter Teresa sei eine barmherzige Frau gewesen. Immer wieder wurden kirchliche Vertreter trotz zweifelhaftem Handelns heiliggesprochen – „Der Todesengel von Kalkutta“ soll im Herbst 2016 folgen. Der Autor zeigt anhand mehrerer Beispiele, dass schon die gegen die kirchlichen Vorschriften durchgeführte Seligsprechung Mutter Teresas nicht rechtens war. So ließ sie beispielsweise Tuberkulosekranke in feuchten Räumen vegetieren, verwehrte Schwerstkranken nötige Medikamente, setzte Helferinnen und Kranke aufgrund mangelnder Hygiene weiteren Gefahren aus und unterschlug Geldspenden.

Diese und weitere Ungeheuerlichkeiten finden sich in dem im Bremer MusketierVerlag erschienenen Buch. Peter Sasse hat sich lange mit dem Thema beschäftigt – schon allein aufgrund seiner Erfahrungen als Lehrer im bischöflichen Dienst in Verbindung mit vielen prägenden Erlebnissen mit Klerikern und der Amtskirche. „Ich möchte mit diesem Buch theologisch und kirchenhistorisch interessierte Laien ansprechen, die den Mut haben, einmal außerhalb schulischen Religionsunterrichtes oder sonntäglich stark gefilterter Lesungen etwas Grundlegendes über den christlichen Glauben und seiner meist unbekannten Inhalte zu erfahren“, so der Autor.

Weitere Informationen unter: www.musketier-verlag.de

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161.500 Rezepturarzneimittel in 2015 hergestellt

Kunde: Apothekerkammer Bremen

Bremer Apotheken ergänzen industriell hergestellte Medikamente

Bremen, 11. April 2016 – Im vergangenen Jahr haben die 152 öffentlichen Apotheken in Bremen rund 161.500 Rezepturen für Versicherte der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) hergestellt. Das ergab eine Auswertung von Verordnungen durch das Deutsche Arzneiprüfungsinstitut e.V. (DAPI). „Insgesamt liegt die Zahl noch deutlich höher, weil Rezepturen für Privatversicherte oder auf direkte Nachfrage des Patienten gar nicht erfasst werden. Das zeigt: Rezepturarzneimittel sind und bleiben eine notwendige Ergänzung zu industriell hergestellten Arzneimitteln“, äußert Dr. Richard Klämbt, Präsident der Apothekerkammer Bremen.

„Rezepturarzneimittel sind in vielen Fällen unersetzlich, zum Beispiel, wenn ein Kind ein Medikament in einer Dosis braucht, für die es kein industriell hergestelltes Arzneimittel gibt,“ so Klämbt. Der Großteil der maßgefertigten Medikamente für gesetzlich Versicherte entfiel 2015 auf sogenannte „allgemeine Rezepturen“ (104.558 Arzneimittel), beispielsweise Kapseln oder Salben. Jede Apotheke kann solche allgemeinen Rezepturen herstellen. Davon abgegrenzt werden sogenannte Spezialrezepturen, beispielsweise für die Heroinersatz- oder Krebstherapie sowie die künstliche Ernährung (Ernährung unter Umgehung des Darms). Mit der Herstellung von Rezepturen leisten die Bremischen Apotheken einen wichtigen Beitrag zur Überbrückung von Versorgungslücken bei Fertigarzneimitteln. Vergütet werden der Einkauf der Grundstoffe und die Herstellung des Medikamentes. Anders als bei Fertigarzneimitteln gibt es aber keine Gebühr für Beratung und Abgabe der individuellen Arznei. Dazu Klämbt: „Das ist nicht nachvollziehbar, weil gerade Rezepturarzneimittel oft eine besonders intensive Beratung erfordern. Deswegen fordern wir ein, dass Rezepturen hinsichtlich des Beratungsaufwandes den Fertigarzneimitteln gleichgestellt werden.“

Weitere Informationen unter: www.ak-bremen.de

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