Verdient Mutter Teresa ihre Heiligsprechung?

Kunde: MusketierVerlag

Buch „Die Angst vor der Frohen Botschaft“ stellt christlichen Glauben auf den Prüfstand

Bremen, 10. Juni 2016 – In drei Monaten findet die Heiligsprechung Mutter Teresas statt. Passend dazu gewährt der Autor Peter Sasse mit seinem Erstlingswerk „Die Angst vor der Frohen Botschaft“ einen so noch nie gewagten Einblick hinter die Kulissen der Institution Kirche. Provokativ zeigt er bisher Geglaubtes und nie Hinterfragtes auf und liefert neue Ansätze, sich mit der Kirche auseinanderzusetzen.

Die meisten Menschen kennen Mutter Teresa als das weltweite Symbol der Nächstenliebe – Peter Sasse rückt die Nonne aus Kalkutta, sowie das Alte und das Neue Testament mit all seinen Facetten in ein neues Licht. Spannend und schonungslos integriert er bisher vernachlässigte biblische Inhalte, neu-zugängliche kirchliche Dokumente und viele Zeitzeugnisse mit Quellenangaben zu leicht verständlichem, theologischem Wissen in einem Sachbuch. Er spricht Mythen um Jesus und die Widersprüchlichkeit der Glaubenslehre bis hin zur Frauenverachtung, dem schändlichen Verhalten der Kleriker, Völkermorden sowie der Annahme, Mutter Teresa sei eine barmherzige Frau gewesen, offen an.

Peter Sasse möchte mit seinem ersten Sachbuch aber weder gegen die katholische Kirche aufhetzen noch Christen ihren Glauben absprechen. Vielmehr ist es dem Autor ein Anliegen, aufzuklären und anzuregen, sich mit der Institution sowie der Geschichte einmal genauer auseinanderzusetzen. So zeigt er beispielsweise, dass schon Mutter Teresas Seligsprechung im Jahre 2003 gegen die kirchlichen Vorschriften verstieß und nicht rechtens war. Schockierend mag auch seine klare Auflistung und Kritik empfunden werden, dass die Friedensnobelpreisträgerin Schwerstkranken nötige Medikamente verwehrte, hygienische Zustände in ihren Armenhäusern zu wünschen übrigließen und sie gleichzeitig Geldspenden unterschlug.

Durch seine Erfahrungen als Lehrer im bischöflichen Dienst, in Verbindung mit vielen prägenden Erlebnissen mit Klerikern und der Amtskirche, hat sich Peter Sasse lange mit dem Thema beschäftigt. Der Bremer MusketierVerlag veröffentlichte im Frühjahr sein fundiertes und leicht verständliches Sachbuch mit dem Sasse „theologisch und kirchenhistorisch interessierte Laien“ anspricht, „die den Mut haben, einmal außerhalb schulischen Religionsunterrichtes oder sonntäglichen stark gefilterter Lesungen etwas Grundlegendes über den christlichen Glauben und seiner meist unbekannten Inhalte zu erfahren“.

Das Buch ist im MusketierVerlag, Brautstraße 1-2, 28199 Bremen, erschienen.

Weitere Informationen unter: www.musketier-verlag.de

 

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Chronisches Venenleiden nicht unbehandelt lassen

Kunde: Apothekerkammer Bremen

Apothekerkammer Bremen rät zur Untersuchung und berät zu Behandlungsmöglichkeiten

Bremen, 01. Juni 2016 – Gerade an warmen Tagen haben viele Menschen abends geschwollene Beine bzw. Knöchel oder Füße. Die Haut spannt, die Beine fühlen sich an wie Blei. In vielen Fällen handelt es sich bei den Betroffenen um „einfache“ Ödeme, die schnell wieder verschwinden. Es kann allerdings auch eine chronisch venöse Insuffizienz (CVI) vorliegen, die mit zunehmendem Alter schlimmer werden kann. Wer erste Anzeichen wie Besenreiser, Krampfadern, geschwollene oder auch juckende Beine bemerkt, sollte die Ursache schnellstens beim Arzt abklären lassen.

Rund 50 Prozent der Männer und 63 Prozent der Frauen sind von dem Symptom schwerer Beine betroffen. Der Körper besteht zu etwa 70 Prozent aus Wasser, wobei sich der größte Teil außerhalb der Blutgefäße im Gewebe befindet. Ist das Gleichgewicht zwischen Gewebsflüssigkeit und Blut gestört, kommt es vermehrt zu Wassereinlagerungen, den sogenannten Ödemen. „Frauen leiden aufgrund ihres schwächeren Bindegewebes und hormoneller Einflüsse häufiger darunter als Männer“, soDr. Isabel Justus, Geschäftsführerin der Apothekerkammer Bremen. Das Problem betrifft vereinzelt auch Jüngere, spielt aber mit zunehmendem Alter eine immer größere Rolle. Gerade schwere Verlaufsformen treten bei älteren Patienten auf. „Wer zudem viel sitzt oder hauptsächlich steht und sich tagsüber wenig bewegt, hat abends mit geschwollenen, schweren Beinen zu kämpfen.“ Schwangere leiden oftmals besonders zum Ende der Schwangerschaft hin unter Ödemen. Dabei sind nicht nur die hormonellen Veränderungen Grund für einen veränderten Wasserhaushalt und der Bindegewebsbeschaffenheit, sondern auch der erhöhte Druck auf die großen Venen im Bauchraum.

Volkskrankheit Venenleiden

In der Regel verschwinden die Schwellungen innerhalb kürzester Zeit wieder, sobald die Beine eine Zeitlang hochgelegt wurden und sind von harmloser Natur. „Dauerhaft dicke Beine oder sogar Verfärbungen können allerdings auch Zeichen von einer chronisch venösen Insuffizienz sein und sollten dringend vom Hausarzt oder Venenspezialisten – Phlebologen – abgeklärt werden“, rät Justus. Unbehandelt, schreitet das Venenleiden fort und kann im schlimmsten Fall zum offenen Bein führen. „Je eher eine chronisch-venöse Insuffizienz behandelt wird, desto besser sind die Chancen, das Leiden so gut wie möglich einzudämmen“, erklärt Justus.

Hilfsmittel und Tipps

„Bewegung ist hier schon einmal das A und O“, so Justus. „Gerade an heißen Tagen sollten lange Sitz- und Stehphasen vermieden werden. Zwischendurch herumlaufen oder die Mittagspause für einen kleinen Spaziergang zu nutzen, tut den Beinen genauso gut wie ein paar Minuten hochlegen.“ Weitere sinn- und wirkungsvolle Maßnahmen, um den Beinen auf die Sprünge zu helfen, sind beispielsweise Treppen steigen statt Fahrstuhl fahren, Kneippen (Wassertreten), kalte Beingüsse, oder Fußgymnastik wie mit den Füßen von vorne nach hinten zu wippen oder kreisen zu lassen.

In der Apotheke gibt es zahlreiche pflanzliche Arzneimittel mit den Wirkstoffen des Roten Weinlaubs, der Rosskastaniensamen, des japanischen Schnurbaums oder auch des Mäusedornwurzelstock. Klinische Studien belegten eine positive Wirkung bei oraler Einnahme. So konnte anhand einer Studie gezeigt werden, dass die Abschwellung der Unterschenkel nach Einnahme von Rosskastanien-Extrakt vergleichbar mit einer Kompressionstherapie war. Die Wirkstoffe der Phytopharmaka wie Aescin und Oxerutin wirken der Schwellung wirksam entgegen, sind kapillarabdichtend und wirken antientzündlich. „Pflanzliche Venentherapeutika sollten allerdings ausreichend hoch dosiert sein und regelmäßig über einen längeren Zeitraum eingenommen werden, da die Wirksamkeit der Arzneimittel erst nach einigen Wochen der Einnahme eintritt“, so Justus. Kühlende Cremes können – schon morgens aufgetragen – ebenfalls für ein angenehmeres Gefühl sorgen, ebenso wie das Tragen von Stützstrümpfen, die freiverkäuflich in der Apotheke erhältlich sind. Hier gibt es allerdings klare Unterschiede zu medizinischen Kompressionsstrümpfen, die individuell im Orthopädie- oder Sanitätshaus angepasst und von den Krankenkassen bezuschusst werden. „Auch, wenn es gerade im Sommer unangenehm ist, die Strümpfe zu tragen, sorgen sie nichtsdestotrotz – regelmäßig angezogen – für eine verbesserte Venenfunktion“, gibt die Fachapothekerin zu bedenken. Die Kompressionstherapie kann auch mit der Einnahme von Phytopharmaka kombiniert werden.

Weitere Informationen unter: www.ak-bremen.de

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