Audiovisuelle Kunst in der Gleishalle

Kunde: HEC

„(Selbst)Experimente“ – Aufführung der HfK, gefördert durch die HEC

Bremen, Juli 2014. Am Freitag, 18. Juli, präsentieren Studierende der Hochschule für Künste (HfK) in der Gleishalle am Güterbahnhof 20 aktuelle Projekte. Unter dem Titel „(Selbst)Experimente“ vereinen sich Arbeiten, die durch das Zusammenwirken verschiedener Studiengänge der HfK entstanden sind. Von 21.30 bis 24 Uhr geht es in Form audiovisueller Kunst um Design und Interaktion. „Wir freuen uns, diesen spannenden Abend mit seinen vielen interdisziplinären Elementen zu unterstützen“, sagt Dr. Thorsten Haase, Geschäftsführer der Bremer Softwareschmiede HEC. Das IT-Unternehmen engagiert sich seit vergangenem Wintersemester im Studiengang „Digitale Medien“ – so entstand auch der Kontakt zum Projekt „(Selbst)Experimente“. „In der Kooperation mit der HfK geht es generell darum, ebenso experimentell-künstlerische wie praxisorientierte Arbeiten zu unterstützen, um siemöglicherweise in Form von Denkanstößen oder sogar Produkten in den Alltag zu überführen.“ Aktuell realisieren beispielsweise Auszubildende der HEC gemeinsam mit einer HfK-Studentin eine Einzelarbeit, in deren Mittelpunkt das Zusammenspiel von Gestaltung und Orientierung im urbanen Raum steht.

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Flyer HfK: HfK_Bremen_SELBSTEXPERIMENTE.pdf

Neue Personaleinsatzplanung bei der Nordsee GmbH

Kunde: HEC

HEC konzipiert und entwickelt gemeinsam mit NORDSEE eine neue Software für die mehr als 300 Stores in Deutschland und Österreich

Bremen, Mai 2014. Bei der Personalplanung spielen verschiedene Faktoren eine Rolle. Dies gilt besonders für die System-Gastronomie. „Moderne Softwarelösungen müssen Browser-basiert, kompakt und einfach zu bedienen sein“, beschreibt Michael Beckmannshagen, NORDSEE IT-Leiter, die Erfolgsfaktoren für Filialanwendungen. Diese Ziele auf die digitale Personaleinsatzplanung in den Stores umzusetzen, war die Herausforderung des gemeinsamen Projekts des Bremer Softwareunternehmens HEC und der NORDSEE GmbH. Heiko Müller, Projektmanager der HEC, hat im Vorfeld mit seinem Team die Architektur der zukünftigen Anwendung sowie die dafür einzusetzenden neuen Methoden und Tools vorgeschlagen. Auf dieser Basis wurde die langjährige Entwicklungspartnerschaft beider Unternehmen mit einem wichtigen Projekt und gleichzeitig einer neuen strategischen Ausrichtung der Softwareentwicklung bei NORDSEE fortgesetzt.

Bis zur Einführung der neuen Personaleinsatzplanung hat die Nummer eins in der Fisch-Systemgastronomie eine Standardsoftware eingesetzt. Das Problem der alten Lösung: Sie war nicht „schlank“, sondern für den Filialleiter aufwendig in der Bedienung. Dazu kamen Probleme mit Antwortzeiten. Außerdem ließ sich die Software nur ungenügend in die Personalsysteme integrieren. Die Flexibilität für NORDSEE-Anpassungen war ebenso unzureichend. Genug Handlungsdruck also, um mit einer Individualentwicklung die Verbesserungspotentiale anzugehen.

Klare Ziele für das Projektvorhaben

Wie lautete die Aufgabenstellung im Vorfeld? Die individuell zugeschnittene Lösung für die NORDSEE GmbH sollte auf jeden Fall die aus der Altanwendung bekannte grafische Einsatzplanung unterstützen – verbessert durch logische Kopierfunktionen, eine unmittelbare Berechnung und Anzeige der aktuellen Arbeitszeitkonten sowie einen kompakten Abgleich der geplanten Besetzung zum errechneten Personalbedarf. Der Personalbedarf wird bei NORDSEE auf Basis einer Tagesumsatzschätzung für die zu planende Woche errechnet. Dabei werden filialindividuelle, historische Umsatzverläufe und Produktivitätsfaktoren, aber auch Wetterprognosen sowie aktuelle Geschäftseinschätzungen miteinbezogen. Weitere Prozessverbesserungen sollten mit der direkten Pflege aller Stammdaten über Schnittstellen zu den führenden Personalsystemen und mit einer Integration des Urlaubsmanagements in die neue Software umgesetzt werden. Klare Ziele ergaben sich damit auch für die neue strategische Ausrichtung in der NORDSEE Softwareentwicklung.

Zuerst hat die HEC die neue Entwicklungsumgebung inklusive eines Migrationskonzeptes erarbeitet. Für das konkrete Projekt haben die Experten eine Grafikbibliothek ausgewählt. Um die Umsetzbarkeit der speziellen Anforderungen zu prüfen, wurde für die Planungskomponenten ein dedizierter Machbarkeitsnachweis, ein sogenannter Proof of Concept, als Vorstudie durchgeführt.

Agil am Werk

Im Software-Entwicklungsprozess setzten die Verantwortlichen der HEC auf eine agile Umsetzung – eine flexible und schlanke Form der Software-Entwicklung. Dies bedeutet, dass die NORDSEE-Mitarbeiter von Projektbeginn an involviert waren. „Wir planten für das Projektteam jeweils zehn Arbeitstage dauernde Schritte mit definierten Arbeitspaketen aus dem Productbacklog der geplanten Lösung. Nach jedem Durchgang erfolgten dann die gemeinsamen Reviews. Unser Ziel war, die Projektrisiken frühzeitig zu verringern“, erklärt Beckmannshagen. Kritische Funktionalitäten wurden in einem „Durchstich“ früh zur Verfügung gestellt, um sie technisch zu testen bzw. inhaltlich mit den Fachbereichen abzustimmen. Hierzu gehören für Filialanwendungen auch immer rechtzeitige Tuning-Maßnahmen. „Wir mussten berücksichtigen, dass die organisatorischen Abläufe häufig parallel in allen 300 Filialen ablaufen. Somit erfolgten auch die Personaleinsatzplanungen gehäuft zu einer bestimmten Zeit in der Planungswoche. Kommen die Antworten schnell, dann wissen wir, dass das System in den Stores akzeptiert wird.“

Neu und individuell

Seit Oktober 2013 stellt NORDSEE die Filialen auf die neue Anwendung um. Der Schulungsaufwand hält sich in Grenzen, weil die Anwendung intuitiv bedienbar ist. Das erste Feedback der Filialleiter ist sehr positiv. Vereinfachend kommt hinzu, dass sie unter anderem alle Dienstpläne aus der alten Anwendung übernehmen können, sodass die Stores sofort ohne Initialaufwand in die neue Anwendung wechseln können. Bis zum Sommer 2014 nutzen alle mehr als 300 deutschen und österreichischen Filialen die neue Personalplanungssoftware. „Wir sind mit dem bisher Erreichten sehr zufrieden, sowohl was die Projektziele angeht als auch die Neuausrichtung der NORDSEE Softwareentwicklung“, sagt der NORDSEE IT-Leiter Beckmannshagen und kündigt an, dass „die Entwicklungspartnerschaft mit der HEC schon bald in einem neuen Projekt fortgesetzt wird“. Heiko Müller, Projektmanager der HEC, bestätigt, dass die Vorstudien für die Modernisierung der nächsten Filialanwendung laufen.

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IT von gestern bis heute

Kunde: HEC

Bremer Softwareunternehmen HEC blickt auf über 25 Jahre Firmengeschichte zurück

Bremen, Januar 2014. Vor mittlerweile über einem Vierteljahrhundert entstand in der Hansestadt Bremen eine Softwareschmiede, die bis heute erfolgreich für Unternehmen individuelle Softwareprojekte realisiert und umfänglich rund um die IT berät : die Hanseatische Software-Entwicklungs- und Consulting GmbH, kurz HEC. Und mehr noch – durch den Zusammenschluss mit team neusta stellte das Unternehmen vor ein paar Jahren die Weichen für die Zukunft. Ziel: Bündelung der Stärken in einem mittelständischen und inhabergeführten Firmenverbund. Günther Ewald, Software-Entwickler und seit einigen Jahren Projektleiter bei der HEC, gilt als Mann der ersten Stunde. Seit Beginn der 90er Jahre fließt sein Know-how bei Softwarelösungen der HEC ein. Kein Wunder also, dass er rückblickend einige spannende und teilweise auch kuriose Themen zu berichten weiß.

1988 gründete das Land Bremen unter anderem gemeinsam mit Siemens die HEC. Dahinter stand die Absicht, die sich rasant entwickelnde IT in die Verwaltung zu integrieren und damit Verwaltungsprozesse effektiver zu gestalten. Bis dato arbeiteten die Angestellten im öffentlichen Dienst ausschließlich an Großrechnern. Klassische Schreibarbeit erfolgte mithilfe von Schreibmaschinen. „Zu diesem Zeitpunkt programmierten wir noch ausschließlich in MS DOS, welches jedoch schnell durch Windows 2 abgelöst wurde“, erinnert sich Günther Ewald. „Dabei bestand die Hardware meist aus den oft als 386ern bezeichneten PCs. Sie boten mit gerade einmal vier Megabyte Arbeitsspeicher eine Leistung, die aus heutiger Sicht völlig unzureichend erscheint.“ Zu dieser Zeit programmierten die Softwareentwickler der HEC in der Programmiersprache C, und das Unternehmen konzentrierte sich auf Windows-Anwendungen. Neben Windows setzten sich zudem zeitgleich die Betriebssysteme OS2 und Unix durch.

Von Bremen in den Bundestag

Schnell wuchs die Mitarbeiteranzahl der HEC in den Anfangsjahren auf 30, denn das IT-Unternehmen konzentrierte sich auf weitere Projekte über die Grenzen Bremens hinaus. „Zum Beispiel programmierten wir für den Fahrdienst des Bundestags ein Programm, das wir WinTaxi nannten. Damit ließ sich zu jeder Zeit sicherstellen, dass sich die Fahrer für die Abgeordneten zur richtigen Zeit an der richtigen Stelle befanden“, beschreibt Ewald eines der großen Projekte dieser Zeit. Außerdem gelang es der HEC, mit dem Programm „TimeTec“ eines der ersten datenbankbasierten PC-Programme zur Terminplanung und Zeiterfassung zu programmieren, das grafikbasierend in Form einer Balkenansicht funktionierte. Allerdings gab es für die Programmierer damals Hürden, die heutzutage nur noch selten vorkommen.

Absturz an der Tagesordnung

Als die Softwareentwicklung noch in den Kinderschuhen steckte, ließen besonders Hardware und Betriebssystem IT-Experten nicht selten im Stich. „Wir waren es damals gewohnt, dass der Rechner drei- bis viermal am Tag abstürzte“, denkt Ewald an die ersten Jahre zurück. „Es lag einfach an der mangelnden Stabilität von Betriebssystem und Hardware.“ Hinzu kam die aus heutiger Sicht aufwendige Art der Datenspeicherung. „Um Programme zu installieren oder zu sichern, benötigten
wir oft bis zu 30 Disketten, denn Server gab es damals keine. Daraus resultierte, dass im Laufe der Entwicklungsphase defekte Disketten die Programmierung einer Software erschwerten“, so Ewald.

Verbundene Sicherheit

Mit dem LAN Manager bekamen Entwickler ein Instrument an die Hand, welches es ermöglichte, nicht mehr nur rechnergebunden, sondern im Netzwerk zu arbeiten. Zunehmende Kompatibilität zwischen den PCs erweiterte zusätzlich die Möglichkeiten in der Softwareentwicklung. „Daten untereinander auszutauschen, bildete damals die Grundlage dazu, zeitgleich im Team zu arbeiten“, erinnert sich Günther Ewald. „Windows 95 lieferte erstmals eine halbwegs verlässliche Netzwerkeinbindung.“ Dadurch, dass sich gegen Ende der Neunziger das Internet für Jedermann durchzusetzen begann, entstanden auch neue Anforderungen an Softwarelösungen. Nun galt es zunehmend, Anwendungen zu konzipieren, die auch online funktionierten.

Vergleich gestern und heute

Grundsätzlich gehört die IT zu den Branchen, bei denen der technische Fortschritt immer wieder neue Herausforderungen an die Mitarbeiter und deren Expertise stellt. „Vor 20 Jahren stammten die Kollegen aus verschiedenen Berufsgruppen“, sagt Ewald. „Darunter befanden sich besonders viele Ingenieure, aber auch Quereinsteiger wie zum Beispiel Biologen.“ Günther Ewald selbst dient als gutes Beispiel, denn er begann seine Berufslaufbahn ursprünglich als Lehrer. Im täglichen Arbeitsleben etablierte sich in den vergangenen zehn Jahren, dass die Softwareentwicklung mehr bei Kunden vor Ort stattfindet. „Unter anderem besitzt dies den Vorteil, dass wir Kunden direkt in unser Projekt einbinden und dadurch weniger Reibungsverluste entstehen.“ Vor nicht einmal 15 Jahren fand die Ausarbeitung eines Konzepts noch in Papierform statt. Zur Jahrtausendwende umfassten Pflichtenhefte 1000 Seiten und mehr. Mittlerweile bieten agile Vorgehensweisen die Möglichkeit, Projekte schlanker, schneller und mit besserer Qualität umzusetzen. Die damit verbundene, noch engere Zusammenarbeit zwischen Softwarehaus und Kunden sowie zeitnahes Feedback stehen im Fokus der Projektdurchführung. Viele Fehler von früher können somit vermieden werden, hält Ewald fest. „Wir beziehen heutzutage Fach- und IT-Abteilungen viel stärker mit in die Entwicklung ein, bieten so höchstmöglicher Transparenz und erzeugen frühzeitig Ergebnisse.“

Wandel im Berufsverständnis

Klassische Programmierer entwickelten sich in den vergangenen Jahren weg von Codeschreibern hin zu Teammitgliedern mit umfassendem technischen, fachlichen und sozialen Know-how. „Eigentlich eine Selbstverständlichkeit, doch in den 1980er Jahren war es einfach keine. Genügte es vor 25 Jahren, eine gute Software zu einem guten Preis abzuliefern, deren Entwicklung auch über viele Monate oder Jahre dauerte, kommt diese Vorgehensweise heute nicht mehr infrage“, betont Ewald. „Die Anforderungen an messbare Qualität und der Zeitfaktor bestimmen im Wesentlichen die Arbeit aller Beteiligten.“ Den Kunden, seine Geschäftsprozesse und deren Hintergrund zu verstehen sowie wirtschaftlich in eine Software zu adaptieren, gilt als essentiell. Dies ist eines der Rezepte, warum die HEC seit mehr als zweieinhalb Jahrzehnten trotz diverser Veränderungen am Markt besteht. „Tatsächlich wählen wir unsere Mitarbeiter anhand dieser Fähigkeiten aus. Technische Fertigkeiten allein reichen nicht mehr aus”, so Ewald abschließend.

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